Graffiti - ein wichtiges, aber schwieriges Thema!
 

Die Initiative Aachen hat in 1999 bereits erste Vorgespräche geführt und sich diese Problematik für 2000 auf die Fahnen geschrieben. Von seiten der Politik ist Anfang dieses Jahres signalisiert worden, dass man dieses Thema ebenfalls aufgreifen will.

Was liegt näher als hier Ideen, Netzwerke und Finanzen zwischen öffentlichen und privaten Akteuren zu bündeln? Sicherlich ist das Problem der Farbschmierereien nicht gänzlich zu lösen. Die Stadtakteure müssen aber gemeinsam deutlicher machen als bisher, dass öffentliche wie private Gebäude nicht dem Wirken der Sprayer ohne Gegenreaktion überlassen werden sollen. Hier müssen einschreitende Maßnahmen erfolgen.

Gleichwohl sollte nicht nur "law and order" unser Tun bestimmen. Denjenigen, die sich öffentlich zu ihrer Graffiti-Kunst bekennen und öffentlich an genehmigten Wandflächen arbeiten wollen, sollten mehr Gelegenheiten geboten werden als ihnen bisher zur Verfügung stehen.

Wußten Sie, dass es in Pompeij üblich war, die Außenwände der Hauser für den schriftlichen Meinungs- und Nachrichten-
austausch zu benutzen?

Diejenigen Hausbesitzer, die dies nicht wollten, machten dies durch das Symbol von zwei Schlangen deutlich! Vielleicht könnten wir in Aachen an diese Tradition in umgekehrter Form anknüpfen und Flächen kenntlich machen, wo´s erlaubt und erwünscht ist? (Quelle: Institut für Graffitiforschung, Wien).