|
....oftmals verschmutzt, die Grünanlagen z.T. ungepflegt, die Spielangebote
für Kinder - wie man so schön sagt - ausbaufähig. Daran etwas zu ändern, regte
Frau Prof. Dr. Gisela Engeln-Müllges, Kuratoriumsmitglied in der Initiative Aachen,
an.
Der Arbeitskreis "Soziales Aachen" hat diese Anregung aufgenommen und möchte
mittels eines Modellprojektes zur Lösung der oftmals kritischen Situation Aachener
Kinder-
spielplätze beitragen. Ziel ist es, nach dem Stand der jetzigen Diskussion, modellhaft
nach niederländischem Beispiel einen bereits bestehenden öffentlichen Kinderspielplatz
derart zu verbessern, daß eine Ganztagsaufsicht
- die Sauberkeit der Geräte und Grünanlagen gewährleistet,
- durch ihre Präsenz für gewissen Schutz gegen Vandalismus sorgt
- ggfs. auch das eine oder andere Getränk verkauft und
- einen Erste-Hilfe-Koffer mit dem notwendigen Heftpflaster bereithält, um
kleine Verletzungen direkt vor Ort behandeln zu können.
Mit diesem Projektansatz sollen modellhaft Möglichkeiten aufgezeigt werden,
wie mittels überschaubarer finanzieller Mittel und der Unterstützung vieler Hände
(Stadt, Unternehmen, Eltern, Initiativen) dauerhaft schönere, saubere und sichere
Kinderspielplätze geschaffen werden könnten. Wenn wir es schaffen, ein übertragbares
Modell zu entwickeln, ist bereits ein großer Schritt zur qualitativen Verbesserung
der Rahmenbedingungen des "Aufwachsens in Aachen" getan.
- Welche Erfahrungen hat man beim Jugendamt der Stadt Aachen gemacht?
- Wie könnte eine Finanzierung dieser Aufsicht erfolgen?
- Sind die Beispiele aus Holland mit kostenpflichtigen Spielplätzen (1 Gulden
pro Tag oder 17 Gulden im Jahr) übertragbar?
- Welche Kinderspielplätze eignen sich? Werden Patenschaften zur Finanzierung
von Spielgerät eher übernommen, wenn der Spender sie unter Aufsicht weiß?
- Wie sieht die Rechtslage aus?
Diese und viele Fragen mehr sind zu beantworten.
|